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Der Warndt - eine saarländisch/lothringische Region

Über die Größe des Warndtgebiets zur Zeit der ersten urkundlichen Erwähnungen liegen keine authentischen Unterlagen vor. Es ist aber anzunehmen, daß es sich ehemals über eine größere Fläche ausdehnte als heute im allgemeinen darunter verstanden wird. Viele Nachforschungen belegen die Annahme Werner Hoppes, daß das Warndtgebiet sich ehemals im heutigen Lothringen im Westen bis etwa die Linie Hargarten-Varsberg und im Süden bis Morsbach-Forbach, und im heutigen Saarland im Osten bis zur Saar und im Norden etwa bis Berus ausdehnte. Diese Annahme wird bekräftigt durch die älteste uns erhalten gebliebene Landkarte aus dem Jahre 1640. Sie wurde von dem nassau-saarbrückischen Förster Ferger angefertigt, der damals in dem zur Grafschaft Saarbrücken gehörigen Ort Spittel seinen Dienstsitz hatte. Allerdings kann diese Karte keinen Anspruch auf vollständige Darstellung des Warndtwaldes erheben, da sie nur nassau-saarbrückisches Gebiet beschreibt. Man kann aber auf der Karte gut erkennen, daß das Waldgebiet auch über die damaligen Landesgrenzen hinausreichte. Das Original der Ferger'schen Karte befindet sich im Archiv der Stadt Völklingen.

Der Warndtwald, dieses geschlossene und bis ins späte Mittelalter als unverletzlich geltendes Forstgebiet, war erst Königsbesitz. Ab Anfang des 12. Jahrhunderts wurden den Grafen von Nassau-Saarbrücken bestimmte Hoheitsrechte wie das Jagd- und Waldrecht zugewiesen. Der Warndtwald blieb aber weiter für "Normalsterbliche" nicht zugänglich.

   
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