Heimatkundlicher Verein Warndt e. V.

 
 

     Glas- & Heimatmuseum Warndt

     

       

    Aktuelles


    Ab Montag 18.11.2019  geht es in die Winterpause.

    Am Samstag 30.11.2019 verabschiedet sich das Museum bei seinen Besuchern mit einem gratis Gläschen Sekt und einem 


    Glasweihnachtsmarkt  "Alles rund um Weihnachten".


    Ob Deko oder Geschenke jeder kann fündig werden. 

    Geöffnet ist bei freiem Eintritt von 11.00 -17.00 Uhr, zu jeder vollen Stunde findet eine kostenlose Führung statt. 

    Am Sonntag den 15.03.2020 öffnet das Museum wieder seine Türen. 


    Eine besinnliche Adventszeit, Frohe Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr wünscht 


    Das Team vom Glasmuseum Ludweiler





    Im Museum gibt es etwas Neues

     


    Die Dauerausstellung "Glas auf den Tisch" ist um zwei Attraktionen reicher geworden. 

    In den beiden Vitrinen werden alle acht Wochen interessante, außergewöhnliche Exponate präsentiert.

     

     

     

     Oktober und November erfreut mit:

     

     

    Venezianisches Glas aus Murano


    Eine Sonderausstellung im Heimat- und Glasmuseum Ludweiler

    Venezianisches Glas gilt als Wiege der europäischen Glasherstellung. Bereits im 9. Jahrhundert wurde in Venedig Glas hergestellt. Wegen der häufigen durch die Glashütten verursachten Brände wurde schon in der frühen Neuzeit die Herstellung auf die benachbarte Inselgruppe Murano verlagert.

    Berühmtheit erlangte venezianisches Glas im 16. und 17. Jahrhundert. Den Glasbläsern war es gelungen farbloses Glas, das sogenannte „cristallo“ herzustellen. Ludwig XIV, König von Frankreich, gelang es, Glasfachleute abzuwerben. Sie stellten das Glas für die Spiegel, die er in Versailles für den Spiegelsaal benötigte, her.


    In der Folge der von Ludwig XIV angeordneten Verfolgung der Hugenotten, unter denen sich hervorragende Glasmacher befanden, kamen Glasbläser nach Creutzwald, das damals lothringisch war und nach Ludweiler.

    Aus dieser Zeit ist kaum ein Stück erhalten. Das Aussehen der Gläser erschließt sich uns aus Abbildungen auf Gemälden. Einzelne Gläser, wenn sie auf den Markt kommen, erzielen sündhaft hohe Preise.

    Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Murano durch seine „paper weights“ (Briefbeschwerer) bekannt. Auch sie wurden wieder von den führenden lothringischen Glashütten kopiert und erzielen heute Preise bis zu 50.000 €.

    Nach einem kurzen Aufschwung Ende des 19. Jahrhunderts versank das venezianische Glas wieder in die Bedeutungslosigkeit. Das Jugendstilglas aus Nancy und mehreren böhmischen Hütten entsprach dem Publikumsgeschmack.

    In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts entdeckte sich das Glas aus Murano wieder neu. Es wurden sehr große farblose oder nur leicht eingefärbte Vasen und Karaffen in außerordentlicher Perfektion mundgeblasen hergestellt.

    In der Zeit nach dem 2. Weltkrieg entwickelten mehrere Glaskünstler ein mehrfarbiges Innenfangglas, das sie als Aschenbecher, Tierfiguren, Schalen und Vasen herstellten. Glas aus dieser Zeit verbinden wir mit Glas aus Murano. Mehrere Exemplare aus dieser Zeit werden in der Ausstellung gezeigt.

    Diese Gläser werden bis heute, oft vereinfacht, manchmal auch verkitscht massenhaft hergestellt. Sie erzielen auf Flohmärkten noch nicht einmal den Preis, den die Käufer in Murano bezahlt haben.

    Bei jeder Ausstellung läuft man Gefahr, dass die Auswahl der Stücke als repräsentativ für eine Epoche angesehen wird. Es ist aber zu bedenken, dass die Produktion sehr vielfältig war und die Ausstellung nur einen kleinen persönlich bestimmten Eindruck vermitteln kann. 

     

     

    Ausstellungen

     

      

    "Glas auf den Tisch"
      Dauerausstellung im 1. Obergeschoss

     
    "Gebrauchsglas von 1880 bis 1939"
      im Schaudepot im Dachgeschoss


    Unsere Öffnungszeiten ab dem 24.03.2019

    jetzt geschlossen
    Montag
    8:3012:00
    Dienstag
    8:3012:00
    Mittwoch
    8:3012:00
    Donnerstag
    8:3012:00
    Freitag
    8:3012:00
    Sonntag
    14:0016:00
    Montags bis Freitags ohne Führung, Sonntags 14:30 Uhr mit Führung ...ansonsten auf Anfrage


    Glas- und Heimatmuseum Warndt


    im Heimatkundlichen Verein Warndt e.V.
    Am Bürgermeisteramt 5
    D-66333 Völklingen Ludweiler

    Kontakt:  glasmuseum@warndt.de

     

    Besuchen  Sie uns !


    Ehemaliges Bürgermeisteramt Ludweiler

     

     


    Wussten Sie schon,

    dass der deutsch-französische Warndt über Jahrhunderte ein Siedlungsgebiet für Glasbläser war, was 23 nachgewiesene Glashüttenstandorte belegen, dass es vom 16.bis zum 20. Jahrhundert im Bitscherland und um Saarburg am Vogesenrand über 50 Glashütten gab, dass die erste saarländische Glashütte zu Beginn des 17. Jahrhunderts in Ludweiler stand, dass sich die Glasindustrie im heutigen Saarland in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum drittgrößten Industriezweig in unserer Region entwickelt hat, dass es zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Völklingen-Fenne und in Wadgassen zwei florierende Glashütten gab, die mit über 800 bzw. fast 500 Mitarbeitern pro Tag zehntausende von Glasartikeln produzierten, die in ganz Europa und nach Übersee verkauft wurden, dass gleichzeitig in St. Ingbert eine Gemeinschaftshütte entstand, die 1920 schon 980 Mitarbeiter hatte und jährlich 2.000.000 m2 Flachglas mit moderner Technik herstellte?

    Deshalb haben sich vor diesem Hintergrund die Stadt Völklingen und der Heimatkundliche Verein Warndt zum Ziel gesetzt, dieses industrielle Erbe in all seinen Ausprägungen zu bewahren.



    Vielleicht haben Sie Lust und etwas Zeit bei uns ehrenamtlich mitzumachen.


    Einmal im Monat 2 Stunden (Sonntags) von 14.00 bis 16.00 Uhr wäre super. Sie könnten unsere Besucher begrüßen und das Eintrittsgeld kassieren. 


    Wenn es Ihnen gefallen würde selbst eine Führung zu machen, dann lernen Sie von Frau Boschet, einer erfahrenen Museumsführerin, wie das geht.


    Stehen Sie nicht so gerne in der Öffentlichkeit, können wir Ihnen die Pressearbeit anbieten. 

    Sie schreiben kleine Texte für die Zeitung z.B. Ankündigungen, welche Aktionen im Glasmuseum z.Z. stattfinden.


    Haben wir Sie neugierig gemacht? Wir würden uns über einen Anruf oder Email sehr freuen.


    Telefon: 06809/1360

    Email: Doris.Boschet@t-online.de


     









    Tourist-Information der Stadt Völklingen
    Tel. (0 68 98) 13-2800
    Fax (0 68 98) 29 49 16
    E-Mail: tourist-info@voelklingen.de